Sonntag, 6. August 2017

FO und Fazit: Drei kleine Bären von Little Cotton Rabbit.

Julie Williams hat Bären herausgebracht!
Okay, wer ihrem Blog folgt oder sich in der "Little Cotton Rabbit" Gruppe bei Ravelry herumtreibt, wusste das schon länger. Ich auch. Aber man kommt ja bekanntlich zu nix, und so hänge ich, was das Stricken anderer, nicht-hasiger Tiere angeht, noch um einige Spezies hinterher.
Hasen, ja, Hasen! Auch Elephanten - alles schon gemacht, und das mit großer Freude. Tatsächlich nimmt der Spaß mit jedem weiteren Tier zu, denn auch hier macht Übung den Meister, alles geht beim wiederholten Stricken schneller von der Hand und dabei wird es - das ist das Wundersame - überhaupt nicht langweilig. Im Gegenteil!
Suchtgefahr!
Nun also Bären.
Einen Panda und einen Braunbären habe ich Euch ja schon vorgestellt. Sie sind sofort nach Süddeutschland gezogen, wo sie hoffentlich den Kindern eines sehr alten langjährigen Freundes Freude bereiten. Ich habe noch nichts gehört, aber ich hoffe, das Päckchen kam gut an.
Dann fiel mir auf, dass der arme Junior selber noch kein einziges LCR-Tier hat. Sein Vetter hatte einen Elefanten bekommen,
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und seine Cousine einen Hasen

- beide fahren die Ballonlampen im jeweiligen Kinderzimmer (hat meine Schwägerin gleich bei uns kopiert :-D) - und irgendwie sind alle fertigen Tiere immer sofort ausgezogen. Sogar unsere Eierwärmerhasen sind neulich weitergewandert!
Kurzum: es musste noch ein Bär her.
Hier ist er:


Björn ist ein sehr sportlicher Bär und trägt rote Shorts und ein weißes Polo-Shirt zu rot-weißen Sneakern. Er ist freundlich und wurde von Junior schon mehrfach sehr liebevoll in die Nase gebissen.

Einen Hasen brauchen wir natürlich auch... Mal sehen, was noch kommt.

Das Muster:
Ich kaufe nicht unbedingt alle Anleitungen von Julie - meist bringt sie die Tiere als Junge und Mädchen heraus, und die Unterschiede liegen hauptsächlich in den Füßen (Mädchen haben Schuhe und Strümpfe) und der Kleidung. Während ich bei den Hasen noch Junge und Mädchen gekauft habe - nicht zuletzt wegen der unterschiedlichen Fellflecken - wähle ich daher inzwischen hauptsächlich nach Kleidung aus. In diesem Fall habe ich also das Bären-Jungen-Muster genommen, denn ich fand den fair-isle Pullover hübsch. Björns Turnschuhe sind aus der Schuh-Anleitung, die es zum Bärenmuster als Promotion dazu gab. Holla die Waldfee- sieht super aus, aber fisselig beim Zusammennähen!
Für das Panda-Mädchen habe ich einfach die Beine vom Fuchs-Mädchen mit den kurzen Söckchen benutzt (ja, das liegt hier schon bereit. Ebenso wie das Lamm-Mädchen...). Als Kleid trägt sie das "Field-of-Flowers" aus der Kleidersammlung.
Bruno ist barfuß und trägt "normale" Shorts, wie eigentlich alle Jungs-Tiere von Julie. Allerdings hat er die rote Strickjacke aus der Pulloversammlung an, die eigentlich Aiweiwei zum Kleid tragen sollte - aber ich hatte schlicht keine Zeit mehr, ihm noch einen eigenen Pulli zu stricken und sie wäre damit "overdressed" gewesen...
Technik:
Wie immer keine schwierigen Techniken, aber kleine Teile zusammennähen - das darf einen nicht abschrecken. Ansonsten ist ja alles immer gut bebildert und erklärt, und Übung macht den Meister. Beim dritten Bären ging es alles schon ganz flott von der Hand.
Die Wolle: 
Anders als sonst habe ich alle Bären in meiner geliebten Cool Wool gestrickt. Da waren einfach alle Farben vorrätig, sie ist weich und als Superwash-Garn auch maschinenwaschbar. Perfekt!

Änderungen:
Alles streng nach Anleitung, nur das Poloshirt für Bruno habe ich improvisiert - aufbauend auf dem Top-Down-Cardigan. Alles in glatt rechts stricken, kurze Ärmel sind 5 Reihen lang, Kragen ebenfalls in Reihe 5 abgekettet. Das Hemd ist etwas groß, aber das trägt man jetzt so.

Die harten Fakten:
Boy bear by Julie Williams
angefangen: Bruno: 30. Mai; Aiweiwei: 13. Juni, Björn: 2. Juli
fertiggestellt: Bruno: 13. Juni; Aiweiwei 28. Juni; Björn: 4. August
Größe/Maße:  Bruno maß 16 cm von den Ohrenspitzen bis zu den Zehen, aber Aiweiwei und Björn sind 17 cm - könnte an den Schuhen liegen.
Nadeln: 2,75 mm
weiteres Material: Stopfnadel/dicke Sticknadel zum Vernähen, Füllwatte, Geduld und Spucke. 
Kosten: Resteverwertung


Kommentare:

  1. Liebe Frau P.,
    der Schuster hat bekanntlich die schlechtesten Leisten *heul*
    Ständig denkt man an andere, statt …
    Umso schöner, dass Junior nun auch seinem eigenen Zoomitglied in die Nase beißen darf. Guten Appetit!
    LG Tine

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  2. Wurde aber auch wirklich Zeit, dass Junior seinen eigenen Bären bekommt! Wie immer sehr gut gelungen - und von wegen, Frau kommt zu nix...

    LG
    Connie

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